Archiv für den Monat Oktober 2012

one day Haigata class in November

Ein Tag für Asche-Formen. Wer sich dafür interessiert:

Dear Chado follower

Haigata is an importand part of the art of the way of tea

http://www.dogudesign.ch/chanoyu-tuition.html#
(pleas clic on the left side on „about Ash and Haigata“ for detail Informations)

Learn moor about it, in a one day seminar in November.

you will learn about –

different ashes and how to preparer your own ash

basics of History about Furo and what shapes are in use

different styles of Haigata for the Furo, according to the general roles of Urasenk style

and of corse you will learn how to make your own basic Haigata _“nimonji“

Inscription- until 27. October be mail

if you like further informations pleas contact me

whit warm regards for the first cold days

ursula kohli

Pleas pass this Informations to your friends and students which could be Interested on that topic, thank you!

Ein bisschen anders machen…

(Fortsetzung von vorherigem Beitrag)
Ich erinnere mich an mein vorheriges Leben vor drei Jahren. Luftig und schön. Vermeintlich frei. Hinter dieser Frei-Sein verbirgt eine unerträgliche Schwere. Keine Wurzel, kein Heimat und keine Halt. Der Wünsche nach einem Zuhause wurde immer lauter. Als Hubert mir von dem frei gewordenen Laden erzählte, war es ein Angebot von Kosmos, dass ich mein Leben verändern kann.
Heute schaue ich die jungen Menschen an, die nun zu mir kommen und Tee lernen wollen. Sie waren wie ich und kämpfen gegen die Bindungswidrigkeit. Sie verschieben Termine, verändern die Abmachungen oder sagen ab. Ich sehe in ihnen mich selbst. Ich sehe die einstige Erbsenprinzessin. Aber auch diese Erbsenprinzessin kann auch etwas fürs Leben lernen. Ich lerne Mitgefühl für mich selbst zu haben und habe Mitgefühl für diese jungen verwirrten Seelen, die nach dem wahren Selbst suchen.
Auf jeden Weg brauchen wir Weggefährte.
Ich muss gegen meine Erbsenprinzessin-Sein nicht mehr kämpfen. Ich kann lieb sein zu ihr. In jeder Wiederholung meines Musters bekomme ich eine Möglichkeit, ein bisschen anders zu machen. Die wahre Freiheit ist nicht mehr an nichts zu binden, sondern in der Wiederholung das Gleichmut zu bewahren.
Manchmal bekommt man Angst vor Gefühlen und würde am liebsten weglaufen. Die Gefühle können zeitweise ignoriert werden, aber sie fermentieren und gären in den Zellen. Plötzlich werden sie wie Schwarzteeblätter, die keinen Sauerstoff bekommen, werden erstickt!
Hanspeter sagte mir, dass es nicht interessant ist, ein erfolgreiches Leben zu führen, aber ein gelungenes. Ein gelungenes Leben… was heisst das? Leben mit Menschen zusammen, die wir lieben; machen Dinge, die aus den Herzen kommen; in das Heimat unseren Herzens ankommen.
Der Neumond begünstigt den neuen Anfang. Es ist möglich diesmal ein bisschen anders zu versuchen.

Ein bisschen anders

Der Neumond begünstigt den neuen Anfang.
Sara und ich machen gemeinsam wöchentlich Zazen. Mit der gemeinsamen Praxis stellen wir fest, dass wir den Sorten der kreativen Chaoten gehören. Wir haben sehr Mühe mit der Regelmässigkeit. Ich hasse die Administration. Mich plagt das tägliche Ladenhüten. Das Pflegen von Ordnung war nie meine Stärke. Wenn der Mensch nicht Triebe hätte, wenn es nicht Hunger und Müdigkeit gäbe, hätte ich bestimmt auch Mühe mit dem wiederkehrenden Bedürfnis.
Sie erzählte mir, dass sie etwas verändern will, zum mindestens seit dem Sonntag. Sie sagte, dass sie seit einem Jahr immer dasselbe Arbeitszimmer verwendet, aber nie genau weiss, welche Nummer das Zimmer trägt. Am vergangenen Sonntag arbeitete sie wieder und stellte fest, dass sie allen Teilnehmern eine falsche Nummer mitgeteilt hat. Sie wurde erschrocken. „Menglin, wenn wir nicht vor 21.12. 2012 unser Leben verändern, wann denn sonst!“ Wo werde ich denn am 21.12. 2012 sein? Ich bin bestimmt in Shui Tang, wo denn sonst? Sie sagte mir, um die weiteren Herzangelegenheit ihres späten Lebens zu tätigen, muss sie das Problem anpacken. Ein bisschen anders zu machen, sagte sie. „Ein bisschen anders werden.“
Ein bisschen anders machen…

Das deutsche Reqium

Ich hätte nie gedacht, dass ich mit einem katholischen Mönch anfreunden würde.
Aber er ist von sich allein gekommen.
Als Kind auf einer kolonialisierten Insel hat man ein zwiespältiges Verhältnis zum Christentum. Die missionarische Eifer auf der Strasse Taipeis und manche wertende dualistische Trennung von Gläubigen und Ungläubigen und daraus entstandenen Heilsanspruch trieben mich als Jugendlichen an die Seite der Atheist. Selbstverständlich bezeichne ich mich selbst als ein Kind der Aufklärung.
Als ich langsam den Weg zu meinem wahren Selbst durch Zazen und Tee gefunden habe und paar Schritte geschritten habe, verstand ich, dass diese emotionale Trennung, was ich von Christentum empfand ein Stück meiner Geschichte ist und nur ich selbst für mich auflösen muss. Je mehr der Weg weiter beschritten wird, desto mehr verschwand die Grenze.
Diese Grenze ist tatsächlich aber nicht gänzlich verschwunden nachdem mein Fuss in Rasa verletzt wurde. Etwas ist anders geworden. Ich begriff allmählich, dass das Leben ein Fluss ist und wir sind diejenigen, die Steine in diesem Fluss legen und um ihn selbst zu brechen. Wenn ich aber aufhöre es zu tun, dann fliesst das Leben grenzenlos. Ich bemerke auf einmal Menschen, die ich sonst übersehen hätte. Ich begreife Chance, die ich mir sonst nicht trauen würde. Ich lerne zu warten und mich zu binden.
Als ich „das deutsche Requiem“ von Brahms zum ersten Mal hörte, war ich im Flugzeug zu dem kranken Bett meiner Mutter. Ganz hatte ich nicht verstanden, worum es geht. Warum wo Tränen gesät werden, wird geerntet. Als ich das kranken Haus betrat und meine Familie beobachtete, wusste ich, das, was wir von Kosmos reichlich beschenkt wird, ist ein Trost für Lebenden und für die Lebenden, die Leid tragen. Auch ich fühle mich getröstet, wenn das Stück jetzt an mein Ohr lief. Klar, der Gott verlässt uns nie, auch mich nicht. Die Liebe ist bedingungslos.
Es schien unglaublich selbstverständlich, dass ich Sebastien kenne. Scheinbar ist es natürlich, dass ein katholischer Mönch über die Schönheit des Lebens mehr bewusst ist als ein Gewöhnlicher. Er entdeckt am Teetisch den Tee und steckt anderen hinter dem Mauer diese Schönheit an. Als ich zu seinem Geburtstag fuhr, stand Dechen vor der Klostertür. Obwohl wir uns nicht kannten, wusste ich, dass ich einfach ihr folgen musste. Ich wurde und werde geführt. Am diesen wunderbaren Abend lerne ich Menschen kennen, die die Grenze zwischen Westen und Osten, Musik und Poesie stets überschreiten. Wenn der Fluss nicht von selbst geworfenen Steinen behindert wird, wenn wir nicht immer von Zweifel oder Denken abgelenkt werden, dann kennt der Fluss keine Grenze.

La Stanza

Nebel, fallende Blätter und unangenehmer Druck im Kopf – es ist herbstlich.
In dem Kongresshaus war die Luft stickig und auch wenn das Thema spannend ist, muss ich ab und zu meine Augen zumachen. Mein Kaffeesucht meldet sich ganz laut und meine Hände fangen zu zittern. Es ist ein schlimmer Tag mit einer schlimmen Sucht!
Swiss Brother Alex wollte mir zu seinem Lieblingscafe bringen. Ich wollte Schritte sparen, fand leider keine Kaffeestände im Haus. Schliesslich liefen wir tatsächlich zu seinem Cafe.
Aber das Cafe gefällt mir sofort! Ich spüre wie Freude aufsteigen, Eine Tasse bracht mir der junge Kellner. Ich trank den ersten Schlucht…
Ja, es ist ein Kaffee, der meinen Tag retten kann! Es sind Tropfen, die mich so glücklich zum heulen bringen können.
La Stanza, kann ich wirklich nur empfehlen. Die besten Zutaten in diesem Cafe sind natürlich die hübschen und gut gekleideten Herren, die am Bar stehen.

La Stanza, Bleicherweg 10, 8002 Zürich.

Der herbtliche Vollmond, ein Fest

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Gestern war das traditionelle Vollmondfest in der chineischen Kultur. Eine Nacht, wo vertraute Menschen sich versammeln, um zu essen…
In Taiwan grillieren wir am Abend und essen Pamelos. Bei einer Tasse Tee teilen wir den Mondkuchen. Meine Schwester schickte mir vor 5 Tagen den frischen Mondkuchen, dafür hat das schweizer Zoll 47 Sfr. abkassiert.
Anstatt zu grillieren war ich bei Escholzmatt bei dem Alchemist Stefan. Wir haben zusammen eine Tasse Pu Er aus Bangwei (ein 1400jähriger Baum) geteilt. Zufrieden und verhext freuen wir uns auf die nächste Tasse Tee in Shui Tang.
Das süsse Vedeo erhielt ich von dem Produzent dieses Bangweis You Jinsong. Ich hoffe es versüsst auch Euren Abend!