Archiv für den Tag 22/09/2011

Der Tod des Teemeisters

Roger sagte mir vor eienr Woche, „Irgendwie hat Tee doch recht viel mit Politik zu tun, nciht wahr? Rykyu ist auch wegen Politik von Hideyoshi ermordet.“
Was hat Tee mit Politik zu tun? Gar nichts.
Was hat Tee mit Politik gemeinsam?
Die Macht.
Es handelt sich um die Macht. Die Macht über Tee zu sprechen, die Macht über die Leute zu beurteilen und die Macht, die Menschen zu manipulieren.
Darum gibt es so viele Buchautoren – ich bin einer von diesen; darum gibt es so viele Blogger – ich bin einer von vielen; darum gibt es solche Vorstellung, wer ist der beste Teemeister? Oder, wer ist ein Teemeister?
Rykyu hat das Wissen um Tee, darum besitzt er die Macht. Er war im Auge von Shonggun so mächtig, dass er sterben musste.
Hat Rykyu Angst gehabt, zu sterben? Wahrscheinlich schon. Aber er hat die Mut, mit befohlenem Tod umzugehen. Darum verehren wir ihn. Darum ist er DER TEEMEISTER. Also, Teemeister hat nichts zu tun mit Verlinken, Abstimmung im Netz oder Visitenkarten austauschen. Ein Teemeister HAT Mut. Mut zu haben, zu sich selbst zu stehen.

Ich bekomme viele Anfrage wegen Austausch von Verlinken oder gegen Geld, zu verlinken. Um besser im Google zu plazieren ist Verlinken von grosser Bedeutung. Ist es wichtig oben im Google plaziert zu sein?
Ich sagte Roger, „Weiss Du, es war mir gar nicht bewusst, dass ich oben sein sollte! Ich wollte nur die Dinge machen, was mir Freude macht und was für mich stimmt!“ Ich hatte Freude zu schreiben und tat es.
Oben im Google zu sein bedeutet nicht, dass man viel über Tee versteht. Dass man viel über Tee schreibt, ist eine andere Sache, als das Wissen zu haben. Diese scheinbare Macht über Tee zu sprechen ist nicht zeitüberdauernd! Diese scheinbare Position hat keine Substanz.
In diesen Tagen passieren viele Gedanke in meinem Inneren. Ich fühle mich wie verraten an einem fremeden Ort, wo ich gar nicht sein darf. Wenn es wirklich so weit geht, dass Zürich mich als Taiwanerin nicht haben will, weil die Chinesen sich möglicherweise ärgern könnten. Dann gehe ich nach Hause. Ich lasse die Schweizer mit den Schweizer alleine hier. Sie sollen ihre Teaparty in ihrer politischen Neutralität und Korrektheit selbst zelebrieren!