Ein unsichtbarer Faden

Ein unsichtbarer Faden

Man muss irgendwie interessant sein. So interessant, dass jemand seinen Laden in der Hauptstadt Schweiz ihn frei zur Verfügung steht. Er muss einfach dort etwas machen, was ihm gefällt und dann die Öffentlichkeit zeigen. Nichts muss er für den Raum der Möglichkeit bezahlen, er muss nur etwas tun.

Ba. erzählte uns, dass er einen Raum so bekommt und seine „Kunstwerke“ dort ausstellt – ausstellen muss. Quitten gehören einfach auch Mal dazu. Peijen und ich machten unsere Augen riesig und wollten unbedingt diese Quitten sehen! Wie kann ein Quitten ein Kunstwerk sein! Und Ba. behauptet, dass es eine Affinität zwischen Pu Er und seinem Quitten besteht….

Er kam tatsächlich wieder und war sehr nervös, behauptete er. Er sei nervös, weil er nicht weiss, ob es uns gefällt, diese Quitten anzuschauen. Darum brachte er zuerst Quitten-Speck, die nicht mit Zucker betäubt waren. Ich kenne diese Dessert gut und schnappte mir gleich eins. Peijen wirkte wie ein unbeschriebenes Blatt und probierte naiv mit ihren Augen. Es schmeckt richtig gut. Sauer, süss, feucht und glatt. Wir waren begeistert.

Dann packte er ganz vorsichtig ein Schachtel aus. Gold bemalt! „WOW!“ wir riefen! Ba. erklärte, dass er extra dafür ein Schachtel kaufte und ihn bemalt. Gold plus nachtblau… Dann ein Phönix-Sticker auf dem Schachtel. Wir, zwei Frauen, fühlten uns richtig ernst genommen! Dann deckte er ab, noch ein Schicht Alu-Flolie. Die Folie abgedeckt, sahen wir die Quitten!

Der dunklen Körper, geschrumft, trocken und hässlich. Ich roch an den Körper des einstigen Quittens, ich roh Tod. Sie sagten, es sei muffig. Muffig ist eine Bezeichnung von fremden Gerüche, unsauberer stagnierte Luft – alt… Aber hier roch ich toten Körper. In dem Moment tranken wir gerade ein Pu Er 1950! Ba. sagte, „Siehst Du das Parallele?“ Ich schüttelte meinen Kopf. Die Quitten sind vergangen, aber der Pu Er nicht. Er ist immer noch präsent, nur alt, aber verwandelbar…

„Meine Lebensgefährte kann nicht glauben, dass ich hier mit Euch 3 Stunden lang Tee trinke!“ er grinste. „Drei Stunde!? Ist das überhaupt ein Geschäft???“ sie schrie, sagte er.

Ja, wie kann man in einem Geschäft drei Stunde lang Tee trinken? Wie kann ein Geschäft die Menschen drei Stunde lang Tee trinken lassen? Ist das überhaupt ein Geschäft in einem Geschäft? Was für ein Geschäft ist es denn überhaupt?

Ist Shui Tang ein Geschäft? JA! Ich freue mich auf die klingende Kasse und Besucher!

Was assozieren wir mit einem Geschäft? Ein Geschäft möchte seine Kunde binden, nicht wahr? Was bindet Shui Tang denn all die Menschen? Mit Comulus-Karte wird es hier nicht funktionieren… Es ist ein unsichtbarer Faden, der uns mit Shui Tang bindet.

2 Gedanken zu „Ein unsichtbarer Faden

  1. Natasha Sidler

    Liebe Menglin

    Ich hoffe du hattest eine schöne Feier gehabt gestern. =)
    Leider konnte ich nicht teilnehmen, denn ich musste gestern babysitten. Ich werde zur Zeit in der Schule ziemlich beansprucht und habe wie immer gegen Ende des Semesters viele Prüfungen. Sobald ich mehr Zeit habe werde ich mich wieder bei dir melden.
    Liebe Grüsse
    Natasha

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