Archiv der Kategorie: Japanischer grüner Tee

Teereise im April 2009

Teereise im April 2009

Eine Teereise, die nicht nur aus Sightseeing und Exotik beinhaltet, sondern die richtige harte Arbeit und Auseinandersetzung mit Tee. Teeclub Schweiz hat die Vision so eine Reise zu verwirklichen und ich bin sehr glücklich dabei mitzuwirken.

Eine Reise geplant durch die wichtigsten Teelandschaft Taiwans zu erleben. Die ganzen Prozessen und Abläufe durchzuleben ist wirklich einmalig und erlebnisreich. Ich übernehme die Reiseleitung und die Übersetzung, aber nicht die harte Arbeit bei der Teeherstellung – das habe ich mit Jürg bereits abgemacht. Denn ich habe Muskel nicht und bin faul. Andere in der Arbeit zuzuschauen macht mehr Spass. Mein Teelehrer wird dabei sein, uns zu unterstützen, so dass der von uns gemachte Tee auch trinkbar und geniessbar wird…

Datum: 19.April – 1. Mai 2009
Teereise nach Taiwan und Japan
Eine Veranstaltung des Teeclubs Schweiz
Anmeldung bitt bei Teeclub Schweiz
Nur 16 Teeliebhaber könnte ich mitnehmen. Bis jetzt sind die Hälfte der Plätze bereits reserviert.
Mehr Details werde ich laufend im Blog posten.

Drei Fragen…

Ni hao,

da Sie offensichtlich wirklich Ahnung von Tee haben, drei Fragen:

1. Welchen Ihrer Oolongs würden Sie empfehlen, wenn man einen intensiven Tee, der viele Aufgüsse erlaubt, möchte? Ich war mal kurz auf Taiwan und habe dort einige tolle Tees probiert, kann aber in Deutschland fast nur Oolongs finden, die eher zart und blumig sind.

2. Können Sie einen Konacha in guter Qualität anbieten? Ich liebe den grünen Tee, den die besseren Sushi-Restaurants in Japan servieren, und finde bisher in Deutschland nichts adäquates.

3. Mein kurzer Taiwanaufenthalt hat mich gelehrt, dass man dort ohne Chinesischkenntnisse nicht sehr weit kommt. Kennen Sie einen Veranstalter, der Taiwanreisen organisiert, bei denen Tee und gute Restaurants im Mittelpunkt stehen (ein paar Museen dürfen auch dabei sein)?

Vielen Dank im voraus,
Tom

 

Nur die 1. Frage könnte ich vielleicht antworten, ansonsten habe eigentlich keine Ahnung davon haben, um den Teefreund T. weiter zu helfen. Ich würde morgen eine ausfürhliche Antwort schreiben.  

Gyokuro, Ziehende wolken

Gyokuro, Ziehende wolken

Atsuko ist unscheinbar. In ihrem zierlichen Körper verbirgt eine unglaubliche Energie und Herzlichkeit. Als Teeliebhaberin und Künstlerin pflegt sie eine Galerie und eine ruhige Teeoase in einer Stadt mangelnder Zeit. Ich war unverschämt, brachte ein Gyokuro zu ihr und möchte gerne ihren Kommentar hören. Joseph war gerne dabei, bevor er für paar Wochen Abschied von Gyokuro nehmen muss wegen seiner Reise nach Laos.

Atsuko bereitete uns Gyokuro zu, ruhig, stilvoll und unscheinbar – unauffällig und konzentriert. Wir plauderten ganz allein in der Galerie, redeten von der Religion und Essen. Wo könnte man denn in Zürich gut und einfach essen? Eine brennende Frage für faule und hungrige Menschen wie Joseph und mich. Kronenhalle und Dolder sind sicher gut, aber einfach und gut? Wir tauschten Adresse aus. Ich schwärmte von dem Inder im Seefeld, die beste Ente von ganzem Europa und das spezielle Tofu am Goldbrunnenplatz. Joseph bat mir die Adresse einmal im Blog zu veröffentlichen. Das hörte ich schon öfters von meinen Klienten. Vielleicht.

Inzwischen duftete es bereits nach Gyokuro. Blätter von Gyokuro von Teegarten Nakai, kräftig und stark. „Sehr kräftig.“ Sagte Atsuko ohne eine Nuance auffallen zu lassen. Der Geschmack war drei-schichtig. Leicht brotig auf der Zunge, ein langer eindeutig pflanzlicher erfrischender Körper und ein kurzer präsente typische Gyokuro vom weichen lieblichen Abgang – was oft gerne mit „Nashi (oder Lashi?)“ – japanische Würzsoße verglichen wird. Kein typischer Gyokuro, den man als Gyokuro kennt. Sie hätte den Gyokuro nicht als Gyokuro erkannt, wenn die Tüte nicht als Gyokuro gekennzeichnet wäre. Ich nickte meinen Kopf. Aus Großzügigkeit bereitete sie ihren Top Gyokuro zu. Gyokuro aus Kirishima 50g 40 Sfr. stammt ebenfalls aus Organic Teegarten. Typische leuchtende grüne Farbe, typische trübe Tasse und typische Gyokuro-Geschmack, den man als Gyokuro sofort erkennt. Drei-schichtig. Herbe erfrischende vibrierende Note auf dem Zunge, kurzer pflanzlicher Körper und ein langer nachhaltiger nur Gyokuro eingeweihter weichen lieblichen Abgang. Die Verschiebung der Geschmacksnuance von beiden Gyokuros war nicht zu verkennen und übersehen. Plötzlich war ich nicht mehr in Zürich, sondern irgendwo im Gedanke. Wolken, kommen und gehen. Menschen, kommen und gehen. Wo bleibe ich denn?

Joseph war hungrig. Ich schlug vor, nach Seefeld zum Inder zu laufen. Von der Gemeindestrasse liefen wir unter dem wunderschönen Sonneschein zum Seefeld. Wir plauderten weiter über Filme, über die Literatur und über die Kluft zwischen Verfilmung und Literatur. Ich erzählte ihm von dem „Elegy“ (in der Schweiz läuft er erst ab dem Okt. in Deutschland bereits ab August), eine Verfilmung von P. Roths Roman „Das sterbende Tier.“ Es handelt sich um Tod, Liebe und Angst. Dass der Protagonist Angst hatte, sich tatsächlich vor der wahren Liebe zu stellen und sich farblos alt fühlt, nachdem er die Liebe tatsächlich auch verliert, fühlte er sich sehr angesprochen. „Hast Du Bindungsangst.“ ich war gemein und direkt, so wie ich bin. „Nein, “ meinte der ex Schuleiter, „Meine Unabhängigkeit war mir einfach das Wichtigste.“ Ich lachte und nickte meinen Kopf, sicher, es ist durchaus wichtig. „Weiß Du ML, “ er meinte ernst, „in unserem Alter gibt es nicht mehr vielen Auswahl. Diejenigen, die übrig geblieben sind, haben ein Schaden!“ „Nein.“ Ich bin überzeugt, „Auch wenn man oft Enttäuschungen, Verletzungen und Ablehnungen im Leben erlebt, bedeutet es nicht, dass das Leben so ist und es so weiter geht.“ Nicht in jedem Schmerzen, den wir durch Enttäuschung erleben, hat zwangsläufig eine Opfer-und Täter-Beziehung. Auch wenn die Liebe nicht erwidert wird, könnte man diesen Menschen lieben, weil man ihn so wie er ist, gerne hat und sich einmal aus dem Herzen entschieden hat. Leider muss auch der andere sich entscheiden können, was er will. Enttäuschung ist dafür da, die Täuschung zu klären. Warum sollte man sich verletzt fühlen?

„Das wahre Glück zu finden fängt von der Veränderung der geistigen Einstellung an.“ schrie ich fast zwischen den Autos und Tram. „Wir finden zu unserem Glück, wenn wir das Konditionieren durchschauen, dass es NICHT nur Enttäuschungen und Schmerzen um uns gibt.“ Das Leben könnte ganz anders sein, wenn wir anfangen, zu vertrauen! Er sagte, um mein Glück zu finden, sollte ich lieber andere Typen treffen als ihn. Das stimmt. Er möchte dann gerne wissen, ob das Glück eingetroffen ist, wenn er wieder kommt. Ich gab ihm ein Schutzpatron, das ihm vor Autounfall, Krankheiten und Diebstahl schützt. Aber ich warnte ihn, dass man in Asien nicht einmal an Ampel glauben darf - noch weniger an Schutzengel.

Die Sonne scheint, die Wolken ziehen durch den blauen Himmel. Keine Wolken halten unbeweglich fest an einem vermeintlichen Ort, den wir als Himmel nennen und warum sollte der Mensch es tun?

Sei Un Do

Teehaus von „Blaue Wolken“

Nächste Ausstellung: Erde und Feuer, Künstler Hugues de Crousaz

Vernissage: do. 28.08, 2008 18-21 Uhr

Grünteeapero Sa. 13.09. 2008 15-17 Uhr

Di-Fr 12-18 Uhr, Sa: 11-16

Gemeindestrasse 19  8032 Zürich

Tram 3 bis Hottingenplatz

044 2518093

Fotos am 6.7.08 im Lotus Garten

Fotos am 6.7.08 im Lotus Garten

Josef und Daniel übte, wie man professionell in Taiwan Tee verkostet. Für Ihre Hardcore-Teereise 09 April müssen die Mitreisende „Do and Do Not“ geschult werden. Die Beiden lachten ganz herzlich über die komische Weise des Tee-Verkostens. Ich habe lange geübt, so dass ich die Laien ein bisschen blenden könnte. Aber die Clubmitglieder wollten sofort es können. Ich bewunderte die disziplinierte schweizer Erziehung!

Magie des Gyokuros

Als ich ankam, wurden Fenster gerade fest geschlossen, denn die Bauer neben an gerade seine Felder kräftig dünnte. Mitte im Büro stand eine seltene Person, die ich hier noch nie sah. Eine bescheidene, in sich geruhte und sanfte Person, dessen Augen unglaubliche Freundlichkeit und Wärme ausstrahlten. „Wer ist das?“ fragte ich Hanspeter. Er lachte, „eine seltene Persönlichkeit!“ „Ja, ich habe es gerochen.“ „Du?“ „Wer ist das?“ Er verweigerte mir es zu nennen und verlangte mir auf sein Mail zu warten. Er kennt mein Ungeduld wie seins. In seinen Augen sah ich sein Spass mir den Spass zu verderben, eine interessante Person kennenzulernen. Hanspeter zog im Moment von seinem Geschäft zurück und widmet nur noch seine Interesse, Menschen zu begegnen, die genau so außergewöhnlich sind wie er. Er ließ mich mit R. allein mit unserem Sencha und Gyokuros. Seine Augen lachten.

So wurden wir zurück gelassen mit der Arbeit, die neuen Ernte zu degustieren. Das Saison 2007 war sehr gut gelaufen. Alle Vorräte sind ausgegangen. R. übernimmt immer mehr das Geschäft innerhalb der Familie und lernte step by step in die Welt des Tees einzutauchen. Er bat mir oft ums Rat, manchmal ist es mir nicht immer angenehm, denn ich nicht für und gegen anderen Menschen sprechen möchte. Seine Offenheit und Vertrauen überrascht mich stets, so dass ich aus dem Schatten meiner asiatischen Höflichkeit springen muss.

Drei Senchas aus Nakai Teegarten haben wir zuerst im Programm genommen. Drei verschiedene Qualitäten, sauber verarbeitet. Diese Senchas sind wirklich anders als Mainstream-Sencha. Sie schmecken pflanzlich und klar, ohne Beigeschmack des Fisches zu ahnen. Er trank den einfachsten Sencha und sagte mir, dass er sich an seinen Großvater erinnerte. Sein Großvater aus Berlin, der zwei Male Weltkrieg erleben musste, zwei Male Hab und Gut verlor und entgültig das Heimat Deutschland verliess. Er erzählte mir von Heuschrecken-Katastrophe seiner Kindheit, von den einfachen Freude des Biss eines reifen Tomatens aus Großvaters Garten, von dem einfachen Mate in seiner Erinnerung. Dieser einfacher bescheidener Sencha erinnerte ihn an den einfachen Mate, unverfälscht und klar. Dann erzählte er mir von seinem Traum, wieder die Weite des Weide zu erleben, den frischen Wind der südlichen Sonne zu schnuppern und sich wieder daheim zu fühlen. Seit 6 Jahren lebt er mit seiner Freundin in der Schweiz, nachdem er ähnlich wie sein Großvater erlebte, sein Hab und Gut durch die wirtschaftliche Krise seines „Heimats“ verloren zu haben. „Menglin, wir haben das Glück zwei Welten zu kennen, das Beste aus uns zu machen.“ Ich senkte meinen Blick und trank ruhig den Sencha. Frisch, süß und unverwechselbare Stärke spürte ich auf meiner Zunge. Ich beobachte diese Person vor mir.

Wie ein Schwamm versucht er das Wissen des Tees zu saugen. Er war glücklich und gesprächig. Warum glaubt er mir anstatt an mir zu zweifeln, dass ich vielleicht nur wegen Bussiness hier bin? Er sagte mir, wie er die Wellnesswelle für Unsinn hält und die Vorstellung von Prestige und Ettikette für verrückt erklärt. „Warum suchen Menschen denn Dinge stets nach Außen?“ „Vielleicht können wir das Leben nicht so einfach verändern. Es ist einfacher, andere Menschen und Dinge für uns verantwortlich zu machen.“ Ich erzählte ihm von meinem seltsamen Lehrern in Taipei und was ich durch ihn von Tee lernte. Mein Lehrer sagte mir einmal, dass ich irgendwann einen Tee erkennen sollte, was ich aus ihm verwirlichen kann. Ein guter Tee mit einem guten „Body“, mit einer guten Substanz könnte und möchte gefordert werden. Ein Teemaker sollte solche Perle erkennen und aus ihn zu einem wunderbaren Blüte verwandeln. Einen Tee ohne Substanz bringt ein hervorragender Teemaker mit Röstung auch nicht weiter. Dagegen ein Tee mit Substanz könnte ein Teemaker ruhig auf Holzkohle „quälen“, so dass er einen tieferen Duft und einzigartigen zum erinnernden Charakter gewinnt. Das Gleiche gilt auch bei Menschen, meinte er. Ein Mensch mit Substanz und einer mentalen Stärke möchte gerne gefordert werden und sich entwicklen. Solche Menschen suchen Herrausforderung und Veränderungen im Leben, wenn sie keine Entwicklung spüren. Solche Menschen könnten wir herrausfordern, indem wir mit ihnen auseinandersetzen und zugleich ist die Auseinandersetzung eine wirkliche Hilfe für uns, selbst zu spiegeln und ebenfalls weiter zu entwicklen. Darum ist es eine wahre Freundschaft und Partnerschaft so wertvoll, weil es um unsere Entwicklung geht. Aber das braucht Mut und Vertrauen von beiden Seiten. Er sagte mir, dass er meinen Lehrer so gerne kennenlernt.

Einmal röstete mein Lehrer einen Paochung. Ich kam gerade aus der Strasse und roch eine Note der leichten Verbrennung. Ein Unfall, meinte er. Der Tee litt unter einer Panne bei der Röstung. Ich beschwerte mich von seiner Unaufmerksamkeit und machte Sorge um den Tee. Dann sagte er, dass der Paochung sich wieder erholt. Denn er eine gute Substanz hat. Und dieser Unfall verleiht ihm eine spezielle Note, die ihm unverwechselbar macht. Ich glaubte ihn und auch nicht ganz. Der Paochung erholte sich tatsächlich von der starken Röstnote sehr gut und begeistert viele schwierigen Zunge. Ich glaube, dass es noch viele Dinge gibt, was ich nicht verstehe.

Gyokuros von zwei verschiedenen Qualitäten waren anschließend in der Degustation. Ein solider Gyokuro, der sanft, lieblich und klar schmeckte und duftete. Ich war zufrieden. Kein Fremdgeschmack, keine Note von Grass und Fisch. Präzise und elegant. Der andere Gyokuro von gehobener Kategorie war schwieriger zu verstehen. Der Duft war sehr nüssig, ja fast brotig. Ich runfte meine Nase. „Ich bin nicht sicher, ob er mir gefällt.“ „Doch, er gefällt mir. Er erinnert mich an Bäckerei.“ Ich steckte mein Ungeduld zurück und trank noch einmal den Gyokuro. Ein seltsamer Gyokuro, der nach Bäckerei duftet! Noch nie erlebt. Ist er tatsächlich ein Gyokuro? Doch stieg der Duft langsam in die Nase. Dann machte ein Klick in meiner Zunge. Ein Klick, wie das Mantra „Sesam öffne Dich!“ Ein feiner geschmeidiger Strom floss ganz sanft in meiner Kehle, wie Balsam, wie der frische Frühlingsturm und wie das Streichern des Windes. Ein langer tiefer Abgang, süß, nüssig und duftend. Ich erinnerte mich schlagartig an jenen sonnigen Tag, an die duftenden Rose und  an die ziehenden Wolken über den See.

„Weiss Du, ich spreche eigentlich nie so viel.“ beim Essen betonte er immer wieder. Ich bedanke mich für sein Vertrauen und Offenheit. Ich weiss, wie unkommunikativ ich bin. Wenn Emotionen und Maske nicht im Weg stehen, begegnen Menschen auf eine unbeschwerte Art. Tee verbindet Menschen auf dieser seltsame Art, vielleicht weil das Wesentliche von Menschlichen und Sinnlichen im Vordergrund steht. R. und ich sind Jägger und Sammler von Dinge, die auf Substanz aufgebaut sind anstatt auf Luftschloss. Auf diese Ebene teilen wir ein Basis der Aufrichtigkeit zum Leben und zu uns selbst. Er möchte etwas verändern und wird einen frischen Wind in dieses renomierten Geschäft bringen und ich fühle mich sehr glücklich, dabei mitgestalten zu dürfen.

22.06.08 Berlin Gongfu Cha Seminar

22.06.08 Berlin Gongfu Cha Seminar

An einem sonnigen Tag, hinter dem Lindbaum-Hof fand ein Gongfu Cha Seminar statt, obwohl zwischen durch auch „Gongfu“ gespielt wurde. Romeo und Mario waren vor dem Kurs zwei Unbekannte, nach dem Kurs zwei Freunde.
Tee verbindet Menschen, nicht wahr?
Familie pestel

Ich danke Familie Pestel, die mich in letzten Tage mit sorg und Liebe betreute. Mein leicht erkrankter Körper wurde in Berlin richtig gut „bemuttert“ und nun wunderbar erholt nach Zürich gekehrt. Das Wort Dank kann mich eigentlich gar nicht richtig ausdrucken! 

Okashi – lecker!

Okashi - lecker!

Am Mittwoch hätte ich schon wieder eine „komplizierte und schmerzhafte“ Kazari Tee – diesmal eine Chawan-Kazari (Einweihung für eine bedeutungsvolle Teeschale) machen müssen. „Zum Glück“ gab es andere Ablenkung und ich sparte mir die Knieschmerzen.

Madeleine merkte es bestimmt und schickte mir das Foto, um mir ihr Schadenfreude zu zeigen…

Hallo liebe Menglin

Wir haben dich gestern vermisst beim Teeunterricht. Wie gerne hätten wir einen Koicha von dir getrunken oder einer wunderschönen Kazari-Zeremonie zugeschaut…. Aber ein bisschen anwesend warst du trotzdem. Im Anschluss an den Unterricht hat uns Miya zwei Tees von dir aufgegossen und wir konnten uns einer Degustation hingeben. Der eine Tee war aus einem Teeziegel, der uns übrigens ganz gut gefallen hat, aber der andere war eine absolute Köstlichkeit. Miya meinte, es sei der Oolong Dongding Original. Der Geschmack und Duft dieses Tees geht mir nicht mehr aus dem Kopf/dem Gaumen/der Zunge und, und, und;-)

Ich freue mich auf das nächste Treffen
Herzliche Grüsse
Madeleine

unsere gestrige Süssigkeit – ichigo-daifuku! Oishikatta!

Miya bietet auch Kurse für die japanische Süssigkeit an. Kontakt hier.