Archiv für den Tag 04/10/2022

Die Geschichte von Du,Zichun – das Scheitern der Unsterblichkeit III 杜子春的錯失良機

Der alte Mann spielte gerade Flöte, als 杜 Du kam.
Er nahm ihn mit auf den Yuntai-Gipfel des Berges Hua (ein Berg mit einer langen Geschichte religiöser Bedeutung in der heutigen Shaanxi-Provinz).

Nach einem langen steilen Weg, kamen sie zu einem prächtigen Herrenhaus, um das Kraniche flogen und Wolken umherzogen. In der Mitte der Haupthalle befand sich ein fast drei Meter hoher Alchimieofen. Das violette Licht, das im Ofen glitzerte, strahlte durch die gesamte Halle.

Als es Abend wurde, erschien der alte Man in einem roten taoistischen Gewand und trug eine goldene taoistische Krone. Er gab 杜 Du drei weiße Pille aus Stein und ein Becher Sake und sagte ihm, er solle sie sofort einnehmen.
Dann legte er ein Stück Tigerfell in die westliche Ecke der Halle, setzte sich mit Blick nach Osten hin und sagte zu 杜 Du: „Sei ganz still. Alles, was du sehen wirst, sind Illusionen, wie etwa riesige Götter, Dämonen, bösartige Geister, die Hölle und wilde Tiere, sowie deine Familienmitglieder, die gefesselt und gefoltert werden. All dies sind Illusionen. Halt einfach still und sag kein Wort. Solange du keine Angst hast, wird dir kein Schaden zugefügt. Denk einfach daran, was ich dir heute gesagt habe!“
Kaum verschwand der taoistische Priester, hörte 杜 Du draußen Männer schreien und Pferde laut wiehern. Überall auf den Bergen und in den Tälern waren unzählige Soldaten mit flatternden Fahnen und glänzenden Speeren.
Unter ihnen war ein hochgewachsener Mann, der behauptete, ein großer General zu sein. Er trug eine schillernde goldene Rüstung und sein Pferd ebenfalls. Er wurde von mehreren hundert Soldaten bewacht, die alle Schwerter und Bögen in den Händen hielten.
Sie kamen zum Herrenhaus und riefen 杜 Du zu: „Was glaubst du, wer du bist? Der große General ist hier. Wie kannst du es wagen, ihm nicht die Ehre zu erweisen?“
Einige Wachen richteten ihre Schwerter auf Du und fragten nach seinem Namen und was er dort mache. Du schwieg.

Die Wachen wurden wütend und riefen: „Tötet ihn! Schießt ihn mit einem Pfeil tot!“
杜 Du blieb sehr ruhig, als ob er nichts gehört hätte. Am Ende ging der General wütend mit seinen Soldaten weg.

Kurze Zeit später stürmten Rudel grimmiger Tiger, wilder Drachen, Löwen, Vipern und giftiger Skorpione auf 杜 Du zu, als wollten sie ihn zerreißen und auffressen. Einige sprangen über seinen Kopf hin und her und zeigten ihre scharfen Zähne und Krallen, aber 杜 Du blieb trotzdem ruhig und still. Nach einer Weile verschwanden die Schlangen und Bestien.

So wechselte sich verschiedene Szene wie Naturkatastrophen, oder die Szene Mord und Gefahr. 杜Du vergaß die Worte des Meisters nicht. Er schwieg.
Auch als seine geliebte Frau gefesselt, gefoltert und nach Hilfe schrie, blieb er ruhig. Wegen seiner herzlosen Reaktion warf der Dämonen ihm in die Hölle. Dort wurde er verurteilt als eine Frau wieder geboren zu werden.
Trotzdem blieb 杜Du ruhig und still, als ob er nichts gesehen oder gehört hätte.

Wiedergeburt als eine Frau

Du 杜 wurde bald als Mädchen in der Familie von Wang Qin wiedergeboren. Wang war der Magistrat des Kreises Shanfu in der Präfektur Song. Du war vom Tag seiner Geburt an ein krankes Kind und wurde pausenlos mit Nadel behandelt und trank bitterer Kräutermedizin. Er fiel auch ins Feuer und gelegentlich aus dem Bett und erlebte endloses Leid. Er sprach jedoch nie ein Wort.
Im Laufe der Jahre verwandelte 杜Du sich in eine sehr schöne junge Dame, aber er sprach nie. Wangs Familie dachte, dass ihre Tochter stumm sei; außerdem wurde sie von ihren Familie schlecht behandelt. Aber Du sagte nichts.
In derselben Provinz gab es einen Gelehrten namens Lu Gui, der ein aussichtsreicher Hofbeamte des Kaisers werden konnte. Er hörte, dass die Tochter des Magistrats sehr schön sei. Also bat er den Heiratsvermittler, mit dem Magistrat zu sprechen, in der Hoffnung, dessen Tochter heiraten zu können.
Lu Gui sagte: „Solange die Frau tugendhaft ist, was macht es schon, wenn sie nicht sprechen kann? Sie kann sogar ein Vorbild für die Frauen sein, die die ganze Zeit tratschen.“
Also stimmte der Magistrat der Eheschließung zu. Sie hatten jahrelang eine harmonische Beziehung und bekamen einen Sohn.
Als der Junge zwei Jahre alt war, war er sehr liebenswert und klug. Lu Gui hielt das Kind einmal im Arm, während er mit 杜Du sprach, aber der sagte nichts, egal wie sehr Lu versuchte, seine Frau zu provozieren.
Lu Gui wurde wütend und sagte:„Warum machst du dir immer noch nicht die Mühe, mit mir zu sprechen!“
„Wenn der Ehemann von seiner Frau verachtet wird, welchen Sinn hat es dann, ihren Sohn zu behalten?“
Er packte den Jungen an den Beinen und warf ihn aus dem Haus. Das Kind fiel auf den Kopf und sein Gehirn zerschmetterte auf einem Stein. Sein Blut spritzte mehrere Schritte weit.
Aus Liebe zu dem Jungen vergaß 杜Du, was der taoistische Priester ihm gesagt hatte, und schrie: “Yiii“ – der erste Laut, den er von sich gab, seit der Priester gegangen war.
Sobald 杜 Du aufschrie, fand er sich im taoistischen Tempel auf dem Yuntai-Gipfel wieder; der Meister befand sich neben ihm. Es dämmerte, und plötzlich schlugen violette Flammen auf die Balken des Herrenhauses, und das Haus brannte fast augenblicklich nieder.
„Du, trauriger Kerle! Du hast in der Tat eine sehr wichtige Angelegenheit verpfuscht!“
„Du hast Glück, Zorn, Trauer, Angst, Bösartigkeit und verschiedene Wünsche losgelassen, aber nicht die sentimentale Liebe zu deinem Kind“, sagte der taoistische Priester zu 杜 Du. „Dein Elixier für die Unsterblichkeit ist fast fertig! Du hättest einen Platz unter den Unsterblichen erhalten. Wie schade! Ein vielversprechender Schüler ist wirklich schwer zu finden! Ich kann weiterhin Elixiere für die Unsterblichkeit herstellen, aber du musst jetzt in die profane Welt zurückkehren. Kultiviere dich in Zukunft mit Fleiß und Sorgfalt weiter!“

Mit diesen Worten zeigte er Du in der Ferne den Weg und sagte ihm, er solle zurückgehen.
Nachdem Du zurückgekehrt war, bedauerte er zutiefst, dass er seinem Meister nicht befolge Er wollte zurückkehren, um dem Meister zu dienen, um seinen Fehler wieder gut zu machen.
Doch er konnte ihn nie wieder begegnen.

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