Wunderbare Besitztümer

Ist Deine Teekanne ein Besitztum? Dein Besitztum? Oder bist Du ihr Besitzturm?

Wie lange braucht der Mensch, sich von seinem Besitzturm zu trennen? Wie lange braucht ein Besitzturm sich als Zubehör zu einem ästhetischen Objekt oder Lehrer des Menschen zu werden?

Ich wurde oft gefragt: „wieviele Kanne braucht ein Mensch?„ „ Muss man überhaupt eine Kanne für Tee haben?“

„Ich habe ja schon so viele Teekanne! Warum soll ich noch mehr kaufen? Haben?“

Was denkst Du? Wie würdest Du solche Frage beantworten?

„Wozu Besitzturm? Wozu wollen wir Besitzer sein?“

Wie lange brauche ich mich von „Besitzer des ?“ zu befreien?

5 Gedanken zu „Wunderbare Besitztümer

  1. Sabine

    Sind die Kannen nicht Leihgaben der Natur – die uns und den Tee begleiten, bereichern, erweitern? Ein Raum, der den Tee für uns bereitet, verfeinert – ermöglicht? Jede Kanne ein bisschen anders – und am Ende viel Geschmacksräume und Erlebnisse

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    1. Menglin Autor

      Ich schreibe gerne später einen Beitrag als mein Denkanstoß für Teefreunde! Viele Teefreunde sind tief verstrickt im Denken, dass Teatoys Besitztümer sind. Haben, aufzuräumen und Stauraum waren stets Störfaktoren beim 🍵

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  2. J.C.

    Hat der Mensch endlich eine superteure Kanne, nach welcher er sich monatelang gesehnt hat, will er schon bald die Nächste – also ist weder in der Vorfreude noch im materiellen Besitz nachhaltige Erfüllung.

    Bis hierhin stimmen wir gewiss überein.

    Weitergehendes ist jedoch sehr spirituell-christlich gefärbt:

    Ich denke der Mensch kann niemals wahren Frieden und Erfüllung finden ohne Versöhnung mit Gott, ohne Geborgenheit für das Leben und die Zukunft im Vertrauen auf Ihn zu finden … erst in der Abhängigkeit von Gott kann der Mensch emotionale Freiheit finden … erst in der Liebe, die Gott für uns hat, kann der Mensch eine echte, erfüllende Liebe entdecken zum Leben und zu den Menschen, die weder von ihnen abhängig ist, noch auf das Nichtzukurzkommen im Umgang mit anderen Menschen bedacht sein muss.

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  3. R.Santana

    Menschen im existentiellen (Über)Lebenskampf haben keine freien Mentalkapazitäten um Kompensationskäufe zu tätigen um die gefrässigen Hündchen im Ego zu füttern. Ist das eine Hündchen des Begierderudels im Geiste satt, kläfft bald das Nächste um gesättigt zu werden. Wuff!

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