Ist Tee trinken Kultur?

Viel Glück habe ich, dass ich viele junge Menschen durch Shui Tang kennengelernt habe. Oft bei einer Tasse Kaffee oder Tee sprechen wir über das Leben und die Welt. N erzählte mir über ein Problem zum Weihnachten.

Seine Freude haben ihm gesagte, dass sie Schwierigkeiten haben, ihm etwas zu schenken, weil er so guten Tee trinkt und schönes Teatoys besitzt. Sie wissen nicht, was sie ihm sonst schenken sollten. Er fragte mich, ob das guten Tee Trinken eher Menschen unfrei macht.

Ich schmunzelte. Mir hat man paar Male auch ins Gesicht gesagt, dass sie nicht wissen, mir etwas zu schenken. „Es tut wirklich weh, es zu hören.“

„Viele Menschen haben mit uns oft nur funktionale Beziehung. Sie kommen, wenn sie etwas brauchen. Sie interessieren sich nicht unbedingt für Deine Person. In jungen Jahren ist man einfach zusammen, weil man zusammen trainiert oder studiert.“ Aber wenn man sich für eine Person interessiert, setzt man mit dieser Person auseinander. Man hört genau zu, was diese Person gerne trinkt, liest, isst. Wenn man auf das eigne Ego verzichten kann, dass man nicht unbedingt das richtige Geschenk schenken muss, dann ist es einfach nur eine „Liebesbeweis“. Es ist recht einfach. Der Beschenkte kann sich frei fühlen ohne negatives Gefühl zu erzeugen. Und der Schenkende hat seine Liebe und Dankbarkeit ausgedruckt ohne das Ego zu befriedigen.

Und einen guten Tee zu trinken ist eine individuelle Sache. Wenn eine Frau versteht, was ein gut gemachter Tee mit ihr geschmacklich, emotional und energetisch macht, dann würde sie das Teetrinken pflegen. Dann wird ihr bewusst, wie wichtig das Teatoys das Teetrinken bewirken kann. Das Ritual mit Tee trinken wird sie mit ihren Kindern weiter teilen. Wenn ein Kind als Kind einen guten Tee und das Ganze Pflegen um Tee kennenlernt, nimmt es mit, auch wenn er erwachsen ist. Somit wird ein gutes Handwerk des Tees weiter getragen. Somit wird eine gute Tradition von Teekannenkunst weiter vermittelt. Ein Handwerk geht weiter. Ein Kultur lebt.

Irgendwann blühen die Handwerkkunst und eine Tradition in eigener oder fremder Boden! Das ist eine Kultur Weitergabe!

„Wie schön, dass Du ein Teil von dieser Weitergabe bist! Durch das Teetrinken wird ein Handwerk und eine Kultur lebendig. Warum nicht weiter machen? Und die Leute, die mit dir nicht auseinandersetzen wollen, sind nicht aufzuhalten.“ das war meine Antwort.

Für mich war das Gespräch wie eine Reise. Ich reiste durch eine Zeit-Tunnel, als ob ich meinen Grossvater vor meinen Augen hätte! Er trank seinen Tieguanyin im unseren Wohnzimmer vor dem Familiealtar. Der Geruch war so präsent… Ich schnupperte die Luft, wurde ein Teil von ganzen und trage es in ein fremdes Kontingent. Und es wird weiter getragen.

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