Wozu Keramik VI


Ist diese Schale ein Original oder ein Kopie? Eigentlich sehen die beiden Schalen fast identisch aus. Wie kann man als ein Interessierter es beurteilen, ob man Kopie gekauft hat?

Die untere Schale habe ich bei Meister Hsu erworben. Er tat es als ein Brotjob um die Familie zu ernähren, so arbeitete er für das Palast Museum und produzierte Kopie für das Museumshop.

Heute wurde sein Werk von Meissen „ausgeliehen“ als Inspirationsquelle. Er sagte mir, dass man als Künstler kein Kopie Right hat. Weil ein Künstler läuft immer vor der Entwicklung einer Gesellschaft. Er wird kopiert. Das was kopiert wurde, kann er loslassen und weiter gehen. Das ist ein Künstler.

Als ein Geschäftsmann muss man natürlich anklagen. Zwei Rolle die jeder Mensch im Leben zu lösen hat.

Die Geschichte Kopie hat verschiedene Facetten. Als Peripherie orientiert man immer an das Zentrum.

Im Europa sieht man viele sehr gute Imitationen an das japanische Vorbild bei der Keramik. Ebenfalls auch in Taiwan und Thailand. Mit der fortschreitenden Entwicklung der Teegesellschaft und reflektierendem politischen geschichtlichen Bewusstsein orientieren viele Taiwanesische Künstler an ihre eigne Insel und ihren Stil. Die uralte Tradition selbst die Tonmischung zu finden, zu lagern und zu verarbeiten befindet sich heute in hoch Konjunktur. Man sucht aus der eigenen Wurzel Inspirationsquelle. 

Ist Kopie immer der Weg selbst zu finden?

Wenn die Kopie viel Erfolg hat, findet man noch zu sich selbst?

Das muss eine unglaublich starke Persönlichkeit sein, aus dem Spiegel eigenen Blindpunkt zu finden und ihn herauszufordern und an eigenes Potential glauben, weiter zu gehen. Normalerweise orientiert unsere Wahrnehmung im Denkprozess immer an das was wir kennen. Darum der magische Kugel im unseren Auge bei der Anthropologie. Wir sehen immer nur das zerzerrte Ich im Anderen, aber wir wissen es nicht! In der heutigen Reisegesellschaft wird nicht das Verstehen für das Fremde vermittelt, sondern den Vergleich. Taipei wie Paris zu begreifen, oder es gebe keinen Unterrschied in dieser Welt. 

Ein Künstler aus Europa kann sicher Shino Glasur auf der Keramik auftragen und so brennen, als ob es japanisch aussehen würde. Zu glauben, dass Menschen verschieden sind und die Verschiedenheit zu betonen ist eine Ilussion. Es gibt immer etwas was wir gemeinsam haben, etwas was uns unterscheidet. Wie können wir das Fremde leben als unser Gesicht und das Gesicht des Anderen respektieren, anerkennen und beschützen basiert auf den Brücke, wie wir mit der Gemeinsamkeit miteinander ausbauen.

Eine Teetasse im Gongfu Cha Stil zu produzieren mit einem Hauch aus der Schweizer Bodenständigkeit und Sturrheit ist ein spannendes Projekt. Als ich dem Keramiker Chen, Xuanheng die Fotos der Teatoys von der osteuropäischen Produktion zeigte, lobte er die präzisere Arbeit, „Wow, echt sehr japanisch. Sie haben die Geneauigkeit und das „zufallsfreie“ genau aus Japan gelernt.“ Dann reibte er seinen Kopf, „ich kann es leider nicht.“ Ich schätze seine Art, ohne zu werten.

Kopie ist manchmal besser schöner als das Originale. Trotzdem hat das Originale eine Position in der Geschichte. Ist Kopie eher zu konsumieren als Teilhabe an einem Gut? Ich gebe zu, dass ich oft so denke. Weil das Originale in unserer Zeit im Museum steht und auktioniert wird für einen starken Preis, den ich wahrscheinlich nicht erwerben kann. Aber warum sollte das neu interpretierte Kopie nicht genau so kunstvoll sein? Doch, das ist es bestimmt. Es kommt darauf an, ob das Originale interpretiert wird, oder nur als Form nachgemacht.

Durch Interpretation wird das Alte mit dem Neuen verbunden. So wie der Tee zwischen uns lebt und durch jeden Aufguss wieder zu erwachen gebracht wird!

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