Blumenmarkt und Teetraining

Mit Carola und Juerg ging ich am letzten Sonntag auf dem Blumenmarkt, weil meine Schwester mir befahl, fuer sie Blumen einzukaufen.

Blumenmarkt voller Menschen und voller Blumen! Orchideen! Praechtig, anmutig und duftend! Hast Du jemals so viele duftende Orchideen gesehen? Ich nicht! Ich genoss die Duefte und die ganz neue Erfahrungen! An die duftenden Blueten erinnert mich sofot an die Tees, die wir vorhin trank! Der wunderbare Baxian!

Wir rochen Zhizi Hua, der Blume von Huang Zhi Xiang – nach diesem Blumen wurde der Dancong genannt. So duftet diese Blume – suess, warm und umarmend! Ich war so beruehrt von dieser Beruehrung des Duftes.

Wir gingen weiter und weiter. Die Blumen hoerten nicht auf, die Dueften dauerten an…

Ich habe eine Idee: ich werden mit unserer Reisegruppe direkt nach dem Emfang zum diesem Bluhmenmarkt gehen, der immer nur am Wochenende in Jianguo Nan Ro. 建國南路花市 stattfindet! Die Nase werden dort richtig geschult fuer die Tees!

Jetzt hoere ich auf zu schreiben, es ist die Zeit fuer meine japanische Serie 篤姬…

Teefreude

Es wurde windig und kalt. Ich fuehlte mich krank und muede. Leider hatte ich zu viel zu tun, um sich krank zu fuehlen. Es wurde Degustation von dem neuen Gruenteeernte aus China von Luo geplant. Er wartet dringend auf das Test-Erlebnis. Eigentlich waere er gerne dabei gewesen.

Als ich in das Buero eintraf, wurde ich ausgelacht, weil ich mich wie einen Wintermann kleidete. Pig gab mir sofort einen warmen Tee, der mein Herz sofort waermte. Es gibt zum Glueck einen Ort in dieser Welt, wo man selbst sein kann – ich bin so dankbar. Bei meinem Lehrer in seinem Buero gibt es nicht social lifing und unnoetige Unterhaltung. Man spricht, wenn man sprechen will. Ansonsten liest man Zeitung, trinkt Tee oder sitzt einfach dort. Man ist einfach zusammen. Nie gezwungen fuehlt man sich. Klare Aussprache und klare Absprache. Ich gehore eben so solchen einfachen Menschen, die gerne selbst sein moechten, anstatt Jemand zu sein. Mich kann man nicht zwingen, etwas zu tun, wenn es fuer mich nicht stimmt. Wenn die Dinge wichtig sind, wuerde ich alles einsetzen, damit es klappt.

Mir ging es sofort besser. Sie merkten nicht das kranke Ego hinter meinem Jacke. Wir degustierten 12 verschiedenen chinesischen Gruentee, meistens hochwertig und rar. 1,5 Gramm nahmen wir und liessen die Tees stehen. Da mein Lehrer noch Gaeste hatten, warteten wir mindestens 30 Minuten lang. Bevor er kommt, wuerde niemand die Tasse anruehen.

Bald kam der Meister. Er degustierte sehr sorgfaeltig. Er wusste, jemand, der eine wahre Teeseele hat, der auf der anderen politischen Kontinent lebt, auf seine Kommentare wartet. Mein Lehrer lobt oft Luo, „Ein toller Schueler, eine wahre Teeseele!“ Leider trennt das Ozean zwischen einem Meister und einem Schueler. Ich bin der Bruecke. Luo ruft mich sehr oft an. Oft, nicht immer wegen Geschaeft, sondern wegen dem Gefuehl der Naehe an jemanden zu sein, vom den man sich verstanden fuehlt. Pig hat die Degustation genau gefilmt und er versprach mir, das Datei zu schicken, damit ich hier veroeffentlichen kann.

Der Meister schaute die Tees an und fing sofort, die Anzeichen der Aufguesse zu deuten. Wie weiss er denn alles – diese Frage, stelle ich mir andauernd. Die meisten Gruentee sind nicht genuegend erhitzt! „Wieso?“ “ Menglin, versuche, nicht sentimental zu sein, versuche, nur anhand den Phaenomenen zu interpretieren! Wenn Du Tee einkauftst, darfst Du nicht von Deiner Sentimentalitaet beeinflusst werden! Dies muss Du Mr. Luo sagen! auch beim Tee machen, darf er nicht an dies oder an jenes denken. Nur an eins, was fuer einen Tee sollte und kann aus dieser Pflueckgut werden.“ Er unterrichtete uns, wie wir anhand der Farbe und Pflueckgut den ersten Eindruck lesen, wie wir die Differenz zwischen den Geschmack und dem Duft interpretieren. Manchmal hat ein Tee gutes Body, aber der Prozess war falsch. Manchmal eine gute Produktion, aber ein schlechtes Body…

Das stimmt, dass man mit jedem oder allein nach Taiwan zum Tee fahren kann. Das stimmt, dass man mit jedam in einen Teegarten gehen kann. Das stimmt, dass man ueberall Tee kaufen kann. Eins wusste ich, dass es ein Gipfel hinter einem Gipfel steht. Teegarten zeigt einem, so viel wie man beobachten kann. Der Teefreund nimmt das, was er kann. Fuer usnere Reisegruppe hat mein Lehrer viel viel vorbereitet und wartet auf diejenigen, die etwas mitnehmen koennen!

Dian Wei Chu Fang in Taipei

Fuer meine lieben Teefreunde, die gut und einfach essen moechten, wuerde ich das Restaurant empfehlen!

Dian Wei Chu Fang 滇味廚房

Yongji Rd. 30. Lane, 178,  No. 2 永吉路30巷 178弄2號 No. 02-2766-5027

Meine Lieblingegerichte:

過 橋米粉 Reisnudelsuppe – grosse Portion

叉燒麵 – nudel in speziellen Sossen mit Schweinefleisch

汽鍋雞 Suppe mit Poulet

椒麻雞 Poulet gebakcen in Chili-Sesam-Sosse, pikant, super Fleisch und lecker!

涼拌番茄 Wunderbare reife Tomaten (made in Taiwan) in pikanten Sosse!

Dessert interessiet mich leider zu wenig…

Das Restaurant ist von einer Schuelerin meines Teelehrers gefuehrt. Ich war mit zwei Teefreundinnen dort, die mich in der Schweiz besuchten. Wir haben zu dritt die oben geschriebenen Gerichten gegessen, viel zu viel, aber viel zu lecker!

Heute war ich mit meinen Eltern, Juerg und Carola noch einmal dort zum Abendessen. Die beiden Schweizer haben nur geseufzt, wenn so etwas in der Schweiz geben koennte!

Die Personal sprechen einwenig Englisch. Wer frueher in Taipei ankommt und gerne allein unterwegs sein moechte. Fahre mit dem Ubahn einfach Richtung Yongchun, dort aussteigen und Richtung Zhongxiao East Road laufen. Mit Taxi geht es noch einfacher! Darum schreibe ich die chinesische Adresse mit…

Discover Japan vol 3

Wer demnaecht oder im Moment in Japan reist, gerne Tee trinkt, wuerde ich auch das Buch (Magazin) empfehlen. 

Discover Japan vol.3, 933 JP

In diesem Magazin steht viele wichtige Informationen ueber japanischen Tees, Anbaugegend und Teeshops oder Teebars. Eine moderne Selbstdarstellung des Japanischen Teeverstaendnis.

Fukujuen 福寿園京都本店

Ein traditionelles Teehaus in einem neuen Japan-Modern Stil neu eroeffnet. Das Shop hat neu Stockwerke und gehoeren eigentlich auch zu einem Tee-Reise in Kyoto.

mlfushouyuan

http://www.fukujuen-kyotohonten.com/

Das Kuchen Set kann ich waermsten weiter empfehlen! Aber Das Hojicha Cappuchino… Lieber Finger weg lassen, finde ich… Die Teekueche ist gut, leider verstehen die Personal nicht sehr gut Englisch.

Wer gerne leicht geraucherte Chachaku (Bambusloeffel) hat, kann im 5. Stock einkaufen. Ansonsten ist das Teegeschirr dort eine andere Kategoerie als fuer das normale Geldbeutel.

Der Sencha wurde in einem Degustierglas (fuer Wein) serviert, kalt, gruen und durchsichtlich. Interessante Idee!

Die Tassen haben schoenes Design! Ich denke sofort an unsere Arbeit bei dem Logo Entwicklung von Shuitang. Diese Reise gab mir viele Inspiration fuer den weiteren Weg mit Tee. Das tut eigentlich immer die Reise!

Hana (Blume)

Hana

Am letzten Tag in Kyoto trennte ich mich von meiner Schwester. Erleichtert schreite ich auf  meinen eigenen Weg. Schwester koennten sehr verschiedenen sein, sind allerdings die besten Freunde, die miteinander streiten koennen.

Ich hatte viel einzukaufen. Auch wenn die Kyoto von praechtigen Blueten gefuellt wird, eilte ich mich zu meinem Ziel. Fuer Shuitang, fuer Hans und fuer Eiping und Shujing musste ich etwas besorgen. Bereits war ich in verschiedenen Laeden und suchte nach dem speziellen Chasen, was als Ueberraschung dienen sollte. Suchen, Jaggen und tragen, drei Akte, die aufeinander in einer Reise folgen und ein Muss und manchmal eine Last fuer mich bedeuten. Aber ich liebe das Gesicht der Ueberraschung und die Augen der Freude. Fuer diesen Augenblick nehme ich gerne alles im Kauf.

Taschen wurden immer schwerer, Geldscheinen wurden duenner. Neben dem Urasenke Buero lief ich langsam in der Gasse. Hier schien die Zeit stehengeblieben zu sein. Die Schritte wurden immer langsamer und zoergerlicher. Ich fuehle immer, dass ich einmal hier gelebt haette. De Ja Vu ist immer eine Illusion, eine Illusion an etwas teilgenommen haben zu wollen. Ploetzlich stand ich voe drei suessen zarten haengenden Kirschbaeumen. Ein unscheinbares Tempel, unbedeutender alleiner Tempelvorsteher, der mich gerade entdeckte, eine Katze, die mich beobachtete, spielenden Kinder, die mich ignorierten. Was fuer einen herrlichen und wunderschoenen Ort! Tenmangon! Der Fruehling kuesste, die zarten rosa, satten rosa und reinen rosa Kirschblueten huellten mich mit ihren haengenden Aermen. Manchmal wehte eine frische Brise, ich roch dem Weihrauch. Manchmal wurde das Wasserpatschen hoerbar. Oft lachten die Kinder nebenan. Friedlich, angekommen und schoen. Diese Schoenheit in diesem Augenblick hat mich immer wieder an meinem Lieblingsgedicht erinnert. Ein Gedicht der Vergaenglichkeit, eine tiefe Seufz der Veraengenlichkeit. Aber in jenem Moment war ich beruehrt von dieser vergaenglichen Schoenheit, als ob alles nicht mehr wichtig waere, weil alles vergaenglich ist. Auch wenn diese Schoenheit vergaenglich ist, wuerde es mich nicht mehr bewegen. Denn ich war einheitlich mit ihr. Nur in jenem Hier und Jetzt war ewig, alles anderen waren nicht mehr bedeutend. Alles ist nur relativ, nicht wahr? Hana (Blume) blueht in jedem Jahr nach ihrem Rythmus. Ich bin unbedeutend. Alles ist nur relativ.

Ich wusste nicht, wie lang ich dort sass. Ich hoerte immer mehr Schritte, die von den Kirschblueten angezogen waren. Weiter fuhr ich mit dem Bus in mein Lielingsviertel neben dem Ksierpalast. Dort entdeckte ich einsame Handwerker, die allein Bambus schnitten, allein Papier klebten oder Holz verarbeitetn. Sie tun so, als ob sie schon immer dasselben tun wuerde, seit der Ewigkeit. Ich stand vor einem Fenster schaute einen einsamen Mann, de gerade Bambus verarbeitete. Ich tat so, als ob ich etwas gesucht haette. Er tat so, als ob ich nicht fremd gewesen waere. Warum zog mich die einfache Bewegung eines Menschen an, der sich nur auf sein Tun konzentriert ist? Was beruehrte mich denn so? Damit die schoene Dinge selbst zu Sprache kommen – sind schoene Dinge immer von einem bescheidenen Herzen gemacht, nicht wahr?

Zu Entdeckung einer Stadt gehoeren paar Stunden, die sinnlos rumlaufen. So entdeckt man interessante Menschen, die aehnliche Dinge suchen und zufaellig auf den Weg laufen. Ich stand in einem alten chaotischen dunklen Haus. Zufaellig schauten mich zwei fremden Augen, ein Auslaender aus  einem fernen Land. Er suchte etwas, wo ich auch suchen wollte. Alte Teller, alte Eisenkanne, alte Tabletten. Ich war frech und schnell und bereits etwas gefunden. Ich wollte noch etwas fuer Shuitang kaufen, ein Tabak-Se aus Lack. Waehrend ich den Preis verhandelte, fiel eine Porzellan Tasse aus der Hand dieses jungen Mannes auf dem Boden. Zu teuer war der Preis und ich ging weiter. Unbewusst ging ich wieder in einen gleich dunkelen chaotischen Laden. Zufeallig fand ich wieder diese fremden Augen. Wir lachten uns in die Augen. Scheinbar suchten wir gleichen Dinge. Was suchst Du hier?

Am Ende landete ich zwischen Sakes. Der Sommerlier war begeistert von meiner Interesse. Zehn verschiedenen Sake schenkte er mir ein. Eins war besser als das andere! Ich entschuldige mich steandig fuer die Degustation, er sagte stete „Ie, ie.“ Obwohl wir nicht viel miteinander austauschen konnten. Aber Sake spricht fuer sich. Worte sind nur missverstaendlich. Er hat verstanden, ich hatte Freude. Ich dachte an das lachende Gesicht von Roger. Ich lachte in die Sake. Leicht betrunken lief ich in Isetan. 4 Falschen Sake! Gott sollte sie hueten bis in die Schweiz!

Natuerlich habe ich viele Fotos bzw. meine Schwester hat viele Fotos geschossen. Aber das Bild, was ich im Flughafen fand, war genau das, was ich in diesem Tempel erlebte. Ich wuensche, das Bild spricht fuer sich!

Foto von Unsodo.

Ju porcelain

Ich bekam ein wunderbares Link von Roger ueber meinen Lieblingsstil von Porzellan Ju Porcelain – Ru-Yao.

http://roger.kaywa.ch/diverses/blue-sky-after-rain-song-dynasty-ju-ware-blue.html

http://www.npm.gov.tw/exh95/grandview/juware/index_ch.html

Heute habe ich mit dem Kuenstler Hsu vereinbart, mit der Reisegruppe sein Atelier zu besuchen. Eigentlich sind 20 Personen viel zu viel fuer ihn. Zugesagt hat er erstmal, aber so wie ich Meister Hsu kenne, es bleibt abzuwarten.

Wenn dieser Besuch klappen wuerde, wuerde es ein ungluabliches Erlebnis werden fuer allen Porzellan und Keramik-Liebhaber unserer Reisegruppe!

Tee and the everydaylife

Onkel Jack ist erfolgreich, traumhaft vermoegend und fit. Er wurde steinreich durch Heu. So ein erfolgreicher Mann wie er ist nicht zufireden, denn Erfolge und Geld machen einen nicht gluecklich. Er sucht etwas, was seinen Geist klaert und seinen Blick schaerft. Er ist erfolgreich, denn er ist fleissig. Er wendet sein Fleiss in seiner geistigen spirituellen Entwicklung an. Er prakatiziert Zazen, verschiedene Meditationstechnik. Er war in Himalaya, in Indien, in Thailand, in Nordtaiwan, in Suetaiwan und ueberall, wenn er hoert, wo ein guter Lehrer lehrt. Er will einen klaren Blick haben ueber ihn, sein Leben und sein Bussiness. Er sagte zu mir, dass wir einen klaren Geist verfuegen muessen um ein guter Geschaftsmann werden zu koennen. Aber er ist bereits ein erfolgreicher.

Er wollte mit mir sprechen, weil er glaubt, ich wuerde seine Nervoesitaet und seine Ambivalenz verstehen. Ambivalenz in einer Welt der Vergaenglichkeit – nach links oder nach links? Ist es wirklich so, wie ich es sehe? Wie wirklich ist es? Da sein Koerper vergaenglich ist, moechte er unbedingt noch klar werden bevor das Gesetz ihn wiederholt. Was ist das „es ist so wie es ist?“ fragte er emotionvoll. „Warum ist es so dringend es zu wissen?“ fragte ich ihn zurueck. “ Weil ich in meinem Alltag nicht findet, dass es so ist wie es ist. Ich sehe Dinge nicht so, wie sie sind. Ich lasse meine Wahrnehmung von meiner Memories beeinflussen.“ er ergaengzte gerne mit dem Beispiel mit dem Koelner Dom. Er flog gerne nach Kloen sagte er. Er liebt diese Kirche und sitzt gerne dort fuer Stunde. Aber er kann seine Gefuehle und Empfindung einfach nicht widergeben. Weil er keinen Zugang hat, zu seiner Intuition. Er besitzt einen guten Weinkeller, aber hat keinen Zugang zum Geschmack. Geschmack und Intuition, zwei Zwinglingsbruder. Ich fragte ihn, ob er kurz vor seinem Abflug eine Stunde inverstieren moechte in das, dass es so ist, wie es ist. Tee ist so wie er ist. Moechte er vielleicht Tee zuhoeren?

Onkel Jack kam, sher puenktlich. Ich trank gerade meinen Fruehstueckskaffee.

Zuerst tranken wir Bi Luochun, Jadeoolong und Lishan. Ich fragte ihn, ob er das Suesse schmeckte? Er sagte ehrlich, nein. Ich fragte ihn in eine Minuten noch einmal. Noch einmal sagte er Nein. Dann sagte ich ihm, es ist so wie er ist. Diese drei Tees schmecken suesslich. Er muss nun einfach innert fuenf bis zehn Minuten schaffen, es zu schmecken! Er war ein gehormsamer Schueler. Und fleissig dazu. Dann feangt er an selbst zu fragen, was bedeutet suess. Irgednwann sagte er, dass er das Suesse ploetzlich mit seinem Koerper verstanden hat! Das Suesse ist nicht das, was seine Erinnerung und Vergangheit als suess speichert. Das Suesse ist nicht das zuckerliche! Das Suesse ist das, was der Koerper automatisch verlangt, das liebliche, angenehme und geschmeidige! Der Koerper erkennt das, was es ist. Er war sehr gluecklich, denn er verstand, der Tee ist so wie er ist. Das kann er nicht mit seiner gewohnten Kategorie verstehen. Es ist etwas, was sein Denken hinterfragt. Es ist so, wie es ist.

Egal was in unserer Vergangenheit passiert, egal, was wir in unserer Vergangenheit koennen, man „muss“ alles vergessen koennen, um weiter zu kommen.

Onkel Jack lernt sehr schnell. Er merkte sofort den Unterschied zwischen einem Oolong zwischen 400 M. Ue. M. und einem Lishan (2600 M) Er kann den Geschmack nicht sehr gut wiedergeben, aber die Eigenschaften des Tees, leicht, schwer, grob oder elegant. Diese Qualitaet nimmt er sehr gut wahr – Dank seiner langjaehrigen Praxis in der Meditation.

Nach einer privaten Stunde war er sehr gluecklich. Er seufzte, von Tee kann man fuer das everydaylife so viel lernen. Eigentlich lernt man nicht die Qualifikation des Tees, sondern die Intuition und Wahrnehmung. Weil Tee so ist, wie er ist, lernt man die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Man laesst die Sprache des Verakeufers sein lassen und den Ruhm des Tees aussser dem Spiel. Man nimmt den Tee einfach so wahr wie er ist.

Er sagte, er kommt mich im Europa belaestigen. Ich will unbedingt zum Schobel und Dolder eingeladen werden. Er will wieder das Koelner Dom besuchen und wird versuchen, dass es so ist wie es ist, zu sehen.   

Bluetenmeer im Aufguss

Aufguss Bluetenmeer

Zu Schade, das Bluetemeer zu brechen und aufzugiessen. Wie schmeckt denn eigentlich das Bluetemeer? Verspricht der Aufguss auch so blumig wie der visuelle Genuss?

Mild, sanft und dezent. Das Blumige versteckt in jedem kleinen Schluck. Wer gewoehnt ist von dem Fruechtetee und parfuemiertem Teegenuss, wird sich hier sehr getaeuscht fuehlen. Es ist nicht das Versprechen von einem sinnigen Impuls, sondern das Versprechen von einem sanften Bluetenmeer, wo Du gut schimmen kannst und immer noch weiss, wo Du bist.

Also Spass beiseite. Die Ernte diesen Pu Er Bluete findet immer zwischen September und Oktober statt. You beauftragt gerne Kinder, die diese sorgfaeltige und spielerische Arbeit zu machen, aehnlich wie Schulkinder beim Mostfruechtepfluecken in Deutschland. Die Blueten werden gepresst und entwicklet sich immer noch in Form von Fladen. Das Nektar der Bluete faerben das Papier und ziehen gerne Ameisen an. Darum muss man diesen Tee sorgfaeltig aufbewahren.  

Das Bluetemeer im Aufguss:

Untere Tasse 2008, schmeckt blumiger als vom Jahrgang 2006. Sanft, leicht suess. Die Blueten schwimmen im Aufguss.

Obere Tasse 2006, schmeckt intensiver. Der Duft eher nach Honig oder geduerrten Fruechten. Duftnoten sehr dezent, aber praesent.  Die Blueten bleiben mehr konzentriert zusammen.

Bluetenmeer

Pu Er blumen

Wie kommt er (You) auf die Idee, die Bluete von den uralten Pu Er Teebaeumen zu sammeln und zu einem Fladen zu pressen?

Ich bin so neugierig, dass ich immer komische Kuriositaet finde. „Warum hast Du mir diesen Tee nicht gezeigt?“ Meine Stimme klang vorwurfsvoll. Es war ihm peinlich. „Dieser Tee ist nicht Dein Geschmack.“ Doch! Ich bin auch eine Frau, die gerne kitschige Dinge haben! Eine Fladen voller schoenen Bluete! Wie herrlich duften sie!

You zeigte mir den Fladen aus dem Jahrgang 2006, dunkel intensiv! Er duftet nach Bluete Honig in meiner tiefen Kindheit! „Fuer mich erinnert dieser Duft an Longgan!“ „Ja! Ich verstehe!“ Der Bluetefalden aus 2008 duftet dagegen mild und klar. „Ich will es kaufen.“ Er lachte und nickte.

W wusste, was ich in Taiwan am liebsten esse! Im Restaurant zeigte ich ihm, was ich von You kaufte. Die Personal kamen ploetzlich alle an unserem Tisch. So etwas haben sie noch nie gesehen. Alle wollten den Duft riechen, geniessen! Ich war stolz. „Wie hast Du so etwas gefunden?“ „Per Zufall!“ W’s Hobby ist Essen und Trinken. Er war sehr ueberrascht von diesem Bluetenmeer.

Ich schenkte ihm es nicht, auch wenn er mich zum meinem Lieblingsessen einlud. Ich bin eben geizig.