Nachklang vom Teekonzert am Sonntag, Teil I: Das Schweigen im Teekonzert

Nach dem Teekonzert am vergangenen Sonntag bekam ich vieles zum nachdenken. Zuerst über die Ernsthaftigkeit des Teilnehmers.

Niemand traut sich zu lachen, zu sprechen und zu fragen. Alle waren ernst.

Für mich geht es nicht um das, ob es richtig oder falsch ist. Für mich geht es darum, zu verstehen, was bedeutet dieses Schweigen während des Tees und der Musik?

Wie war es denn eigentlich im alten chinesischen Teehäuser? Wie war es bei dem Theater und Konzerten im Mittelalter oder bei Barock? Die Leute haben geknabbert, geschwatzt und gelacht. Tee erheitert! Eine heitere natürliche Atmosphäre!

Ich meine nicht, dass man laut sprechen und stark lachen muss. Aber eine gewisse Gelassenheit und Natürlichkeit anstatt ernsthafte Stille! Zu ernst, um zu leben.

Heute kam Michi zu Besuch und wir unterhielten uns über den Begriff Natürlichkeit. Er entschuldigte sich, dass er sich seit langer Zeit nicht zeigte. Ich sagte ihm, dass eine natürliche Verbindung keine Entschuldigung braucht. Er ist frei. Er erwiderte, was ist denn natürlich? Ich meine mit “ Natürlichkeit“ ein qualitatives Aspekt. Nicht Materie. Natürlich ist, so wie es ist. Ohne künstliche Bemühung. Das gefällt mir am besten! Er fragte, gibt es so etwas in der Welt? Ja, wir müssen es nur leben!

So wie es in Gongfu Cha, den eigenen Rhythmen wahrzunehmen und leben. Ganz natürlich ohne Bemühung.

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