Ästhetik von Yixing-Kannen-Kunst

Hier zeige ich drei Kannen von dem Meister 孫超 Sun, Chao. Jahrgang 1985. Ein direkter Schüler vom Meister Wu, Dongyuan. Er trägt den Titel nnational künstlerischer assistierender Handwerk Meister. Seine Inspiration ist oft aus dem chinesischen Chan-Kontext. Die folgenden drei Kannen gehören zu einer Serie, die er den Grundstein eines chinesischen Tempel ausdrucken will. Die Kraft, den Geist und die Zukunft des Grundsteins einer Tempelsäule.

1.

Teekanne „Erleuchtung über einen Grundstein – 悟礎 Wu Chu“. Diese Kanne ist mit „Fliessenden Schrift Cao Shu – ein Kalligraphie-Stil“ graviert. Durch diese Schriften wird eine Verbindung von den fliegenden Drachen und tanzenden Phönix, was man einst auf den Säulen von Tempel eingeschnitzt hat, zu der Kanne gebaut. Diese Kanne trägt den Geist von einem Grundstein der die Last trägt, um eine Aufgabe zu verwirklichen, damit eine geistige Freiheit irgendwann wie der Drachen und der Phönix in den Sternhimmel emporsteigen.

Wir sehen, diese Kanne vermittelt uns eine ausdehnende emporsteigende Kraft. Der Knopf symbolisiert den Grundstein und der Körper verkörpert das geistige Potential.

2.

„Xing Chu 行礎 – Schritte hinaus. “ Nach der Erleuchtung (Verstanden) über den „Grundstein“ einer Tempelsäule kehrt der Mensch zurück zur Welt. Mit jedem Schritt setzt man das Verständnis aus der Erleuchtung. Die Linien dieser Kanne sind nicht mehr ausdehnend, sondern zurückhaltend. Sich in die Welt zu bewegen sucht man keine Spaltung, sondern Verbindung. Versuche über Harmonie und Gleichmut werden geübt. Der äussere Weg ist gleich der innere Weg.

Sun erklärt, diese Kanne hat in dieser Serie am meisten den chinesischen Geist inne. Zurückhaltend, harmonisch und innen kehrend.

Diese Kanne strahlt mehr Wärme aus. Sie ist um 40 Grad höher als die anderen zwei Kannen gebrannt.

3.

„Zurück zum Geist vom Grundstein – 原礎 Yuan Chu“. In der stets wandelnden unbeständigen Welt (Samsara) nimmt man (der Teekanne-Liebhaber und der Künstler) den Geist des Grundsteins im Tempel als Orientierung – den Anfängergeist pflegen. Stets nimmt man die Vision zum Herzen: man übt fleißig, beständig auf den Boden stehend, während der Geist wie der Drachen und der Phönix im Himmel frei flanieren!

Auf dieser Kanne sind Pflaumenblüte graviert. Pflaumenblüte blühen im chinesischen Kalender als die ersten Blumen im Januar. Sie symbolisieren die Schönheit, die in schwieriger Zeit immer noch zu sich selbst steht. In der alten chinesischen Kultur werden Aufrichtigkeit, Treue und Eleganz mit diesen Blüten konnotiert. Sie verkunden ebenfalls den Frühling – das Glück! Der Schnabel von Aufguss assoziiert den Pflaumen-zweig!

Das Glück begleitet Menschen, die treu zu ihren Werten stehen!

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