Als teilnehmender Beobachter

Ich habe mich entschieden eine Filmkritik zu schreiben während viele emotionale beschimpfende Texte im Netz kursieren!
Natürlich war es eher eine Idee ohne viel Hintergedanke. Ich schrieb dem Moderator von dem Forum an und fragte ob sie es veröffenlichen konnte. Dann zwei Tagen verstrichen und ich dachte, ok. das wars.
Dann plötzlich ist meine Kritik im Netz und sehr bald danach wurde diese Kritik als ausgezeichnet ausgezeichnet.
Danach fing alles plötzlich ausser meiner Kontrolle.
Das wollte ich ja gar nicht, dass so viele Leute lesen. Jeden Tag 10000 Klicke und jeden Tag knapp 100 Message zu beantworten.
Ich schreibe Roladn Barthes, Campbell, Freud und C.G Jung. Mit diesem Werkzeug führe ich dem Leser durch das Fetische in dem Serie, über die Urwald der Emotion von Akteurer und durch die Grenze zwischen Osten und Westen! Ich staunte, wie sie Synchronizität so einfach verstehen, wie sie das Symbol einfach begreifen und mir folgen! Unglaublich ist es wie lieb die Leser sind und wie freundlich und gefühlsvoll sie mir mir ihre Gedanke teilen!
Jeden Tag schreiben sie mir, dass sie morgens und abends auf meine Texte warten, und wie meine Texte ihr Leben innerhalb paar Tagen verändern!
Das Blog in diesem Forum ist das einzige, wo keine Beschimpfungen stattfinden und Respekt, Freude an Film ausgetauscht wurde. Dann wurde ich als Gott, oder Mondgott verehrt – natürlich weil die Leser sehr jung sind und ich es selbstverständlich nicht missbrauchen.
Viele schreiben mir, ob ich den Film zu positiv beurteile und viele Flecken übersehen wollte. Ich antwortete, nein, das ist nicht meine Aufgabe Euch zu sagen, ob ich es gut oder schlecht finde. Wir schaffen ein Basis um die Filmsprache zu verstehen und zu disskutieren, ob Du es gut findest oder nicht, ist Deine Sache. Ausserdem ich will die Emotion nicht manipulieren, meine Rolle erlaubt mir es nicht, ich bin kein Politiker.
Gestern schrieb ich dass ich mich langsam abklingelte – ein Geschrei. Mein Leser in meinem Teeblog werden ungeduldig. Sie sagten, dann lass dich dort beurlauben. Sie brauchen mich noch für eine Weile – eben wegen Synchronizität!
Nie hätte ich gedacht, so eine elitäre Person wie ich so etwas schreiben würde! Nie hätte ich gedacht, dass ich mit dem Massen beschäftigen sollte. Ich bin ja in meinem Shui Tang an einer Seitengasse… Aber es ist vielleicht die Zeit, genau weil ich einen Brücke aufbauen will, ein Brücke zwischen mir und meiner Vergangenheit, zwischen Hier und Dort und zischen der Seitengasse und der Ozean!
Ihr werdet mich vielleicht noch ein bisschen vermissen, aber ich komme bestimmt wieder zurück! Jetzt möchte ich für meine Leute in Asien etwas tun.

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