Baba und Nyonya 峇峇娘惹

Pinang P. M. Peranakan-Kunststil

Als wir in das alte renovierte Haus eintratt, sahen wir einen gewoehntlichen alten Mann, der das Haus starrte und auf dem Hocker sass. wir beschenkten ihm keine besondere Aufmerksamkeit und folgte dem Fuehrer in die Raeume.

Pinang Peranakan Mansion war das Ziel des Besuches. Die komische Mischung zwischen chinesischen und westlichen „Lifestyle“ in letzter Epoche wechten unser Neugier. Fuehrer erzaehlte uns von Baba und Nyonya… Was ist das? Ich kenne Nyonya Reiskuchen, der ueberall im Kaufhaus Taiwans als malayische Spezialitaet verkauft wird. Aber ws bedeutet dieser Name genau?

Das war die Geschichte der interkulturellen Begegnung. Exotik, Erotik und dann… Chinesen aus armen Provinz Chinas suchten in Fremden ihr Glueck! Herr Zheng 鄭景貴 war einer von vielen. Er kam allein in das fremden Land, wo sich sein Vater und Bruder bereits befinden. Er arbeitete hart, er war der absolute Fuehrer von Clan und Banditen. Er wurde reich durch Zinn-Ausbeutung und natuerlich reich durch Sieg ueber andere durch Banditen-Kriegen. Er heiratete eine Chinesin, natuerlich aus reicher Familie mit gebundenen Fuesse, die als Prestige dienten. Eine  kultivierte Frau aus Mutterland und unzaehlige wilde Frauen aus fremdem Malaysia! Herr Zheng baute das Haus als sein Buero als sein Machtzentrum und besass eine Ehefrau und 7 Nebenfrauen! Natuerlich mit nicht ueberliferten Romanzen und unehrliche Kinder…

Kinder von den Nebenfrauen blieben als Kinder bei der Mutter, die von lokalen fremden Kultur gepraegt wurden. Als Kinder erwachsen wurden, wurden sie ins Mutterland China geschickt – kultiviert zu werden… Diese Kinder von dieser speziellen Mischung sind Peranakan… Maenner nennen wir Baba und Frauen sind die Nyonya…

Chinesische Auswanderer und Einwanderer waren immer ledige Maenner. Wenn es moeglich war, haetten sie gerne Chinesin geheiratet. Zum Vergnuegen waren die interessante exotische wilde Frauen da. Aus dieser exotischen und erotischen Beziehung ist diese einzigartige Kultur entstanden!

Es war mit Taiwanesen nicht anders. In meinem Blut fliesst verschiedene Mischung aus ehemaliger Begegnungen. Menschen sind beste Dokument der kulturellen Kreuzungen!

Peranakan liessen gerne Porzellan in China herstellen. Sie hatten einen speziellen Geschmack! Sie liebten Mudan (eine aehnliche Blume wie Pfingstrose) und Phoenix – Siymbol von Reichtum und Segen. Sie hatten ihre spezielle Mode, spezielle Sprache (Mischung aus Hokkien und Malaisch) und spezielle kulinarische Note – Mischung aus ihrer malayischen Mutter und der chinesischen vaeterliche Tradition!

Dieses spezielle Volk sind von Aussterben bedroht –  sie lassen sich intergrieren in die Main-stream-Kultur… In Singapore sind sie nun richtige Chinesen, waehrend ihre Identitaet in Indonesien und Malaysia immer mehr zu ihrer „Mutter“ tendiert…

Familie Zheng lebt nun immer noch in Penang, aber nicht mehr viele. Die meisten Zheng-Peranakan wandern noch weiter in die Welt – nach der neuen Welt, Europa oder New Zeeland… Der Fuehrer erzaehlte uns, dass das alte Haus im Zerfall war und an fremdem Mann verkauft wurde, der selbst wohl Peranakan ist und fuer diese Gruppe etwas tun moechte. Er baut das Haus zu einem Musuem aus. Er ist reich, kultiviert und sammelt Kunst. Aber der wirkliche Zheng-Peranakan… Er deutete mit Finger den alten Strassen-Mann im Hof, der im tiefen Gedanke versunken war – er ist der letzte Zheng, der immer wieder ins Haus kam, seine Vorfahrer Weihreich und Raecherstaebchen opfert… Er ist ein Fremde in diesem Haus „Hai Shan Hui“ geworden, so fremd wie Peranakan in Pinang. 

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