Lebensenergie pflegen mit Tee 以茶養生

Nach der alten chinesischen Ernährungslehre ist jeder Geschmack zu einem wichtigen Organ im Körper zugeordnet (im Westen bekannt als 5 Elemente):
Sauer               Leber
Bitter               Herz
Süss                 Milz
Scharf              Lunge
Salzig               Nieren
In der Qing-Dynastie erklärt Mediziner Zhang Muping erneut diese Theorie:
Bei Leber-Krankheit ist der Scharfe Geschmack mit Mass zu geniessen.
Bei Herzkrankheit ist der salzige Geschmack mit Mass zu geniessen.
Bei Milz-Krankheit (Stoffwechsel-Probleme) ist der sauere Geschmack mit Mass zu geniessen.
Nieren-Krankheit ist der süsse Geschmack mit Mass zu geniessen.
Lungen-Krankheit ist der bittere Geschmack mit Mass zu geniessen.

Mancher Tee schmeckt süsslich und fordert die Verdauung und den Stoffwechsel. Z. B. wie Oolongtee und alter gelagerter Pu Er.

Mancher Tee schmeckt leicht bitter und macht wach (Kreislauf simulierend). Z. B. Wie grüner Tee.

Der Meeroolong aus Südtaiwan, wenn er im Winter hergestellt wird, besitzt er eine leichte salzige Note. Für Menschen, die zu stark auf Harn treibenden Effekt des Tees reagieren, wäre dieser Tee vielleicht eine Alternative?

Ein Gedanke zu „Lebensenergie pflegen mit Tee 以茶養生

  1. Suzanne

    Liebe Menglin,

    schon wieder so viele tolle neue Beiträge. Ich hab mich richtig gefreut, nach dem Wochenende wieder hier zu lesen!

    Von einer chinesischen Freundin habe ich einen neuen Tie Guan Yin (als Probe) aus Fujian geschenkt bekommen, und wir haben ihn gleich ausprobiert. Normalerweise brühe ich den Tee ganz leicht auf. Aber jetzt war ich interessiert, wie die Freundin es macht (schließlich kommt sie aus Fujian, also der Ur-Gegend des Tees…) – und ihr Tee war sehr stark: eine Minute Ziehdauer. Mir kam er sehr wenig gewelkt vor… und auch sehr grasig.
    Es passierte genau, was Du schon einmal beschrieben hast: ich habe schreckliche Bauchschmerzen bekommen! Der Freundin habe ich natürlich nichts gesagt – sie wollte mir doch eine Freude machen. Ich hätte nie gedacht, dass mir so etwas bei Tee passieren kann…
    Wahrscheinlich kann man den Tee aber doch trinken (ohne Bauschschmerzen) wenn man ihn nur sehr kurz aufbrüht, und auch nicht soviel nimmt.

    Jedenfalls war es eine sehr interessante Erfahrung… aber so stark aufgebrüht lieber nicht nochmal!

    Auf Donnerstag freue ich mich schon riesig!!

    Viele liebe Grüße, und bis später –

    Suzanne

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